Auf der grünen Welle surfen

Nachhaltigkeitstipp März 2021

– die Vorteile der Digitalisierung CO² sparend nutzen

Wäre das Internet ein eigenständiger Staat, wäre es am Stromverbrauch gemessen der sechstgrößte der Erde. Beim CO²-Ausstoß liegt es mit 2% gleichauf mit Flugbenzin und sein Anteil wird wohl in den nächsten Jahren noch wachsen. Daher ist es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie man möglichst CO²-sparend die Vorteile der Digitalisierung nutzen kann:

Suchmaschinen: Der Marktführer benötigt für seine Rechenzentren etwa den Strombedarf einer Millionenstadt. Alternative Angebote wie Ecosia oder Gexsi kompensieren den CO²-Ausstoß, indem sie Bäume pflanzen oder nachhaltige Umweltprojekte unterstützen.


Katzenvideos: Für Manche mag es schwer zu akzeptieren sein, aber Videoplattformen zusammen mit Streamingdiensten sind im Internet unangefochten die Nummer 1 in Sachen Energieaufwand. Hier hilft, sich zu fragen, ob man die Videos alle gesehen haben muss und falls ja, ob immer in HD-Qualität. Denn weniger Pixel bedeuten auch weniger CO².


Cloud Speicher: Clouddienste sind für den größten Stromverbrauch im Internet mitverantwortlich. Daher macht es Sinn Fotos oder Dokumente nicht dort, sondern auf Festplatten zu speichern. Klingt altmodisch, die Daten sind bei der richtigen Anwendung aber auch sicherer aufgehoben.


Spamordner: Hier gibt es E-Mail-Anbieter, welche Spam frühzeitig erkennen und somit nicht zustellen. Das erspart energieintensives Speichern von unbrauchbaren Mails auf Servern. Bei anderen Anbietern hilft auch das regelmäßige Löschen der Spam-Mails.


Online-Werbung: Für den Online-Journalismus ist die Werbung die Haupteinnahmequelle, aber viele andere Geschäftsmodelle im Netz sind nicht darauf angewiesen. Weniger Werbung bedeutet auch weniger Serverleistung und damit weniger CO². Werbeblocker können hier Abhilfe schaffen.


Wenig ist mehr: Werden Mails, Newsletter und Apps nicht mehr gebraucht, können sie gelöscht werden und verbrauchen somit nicht mehr unnötig Energie.
W-LAN statt mobiles Netz: den Podcast für die Zugfahrt bequem zu Hause im W-Lan herunterladen und dann störungsfrei offline hören. Das spart nicht nur Nerven, sondern auch CO².


Auf langlebige Hardware achten: Die Rohstoffgewinnung für unsere Handys und Computer ist sehr umweltschädlich und basiert auf Ausbeutung der oft minderjährigen Arbeiter*innen. Daher ist es wichtig, solange es noch kein funktionierendes Recyclingsystem für diese Rohstoffe wie zum Beispiel seltenen Erden gibt, auf langlebige Produkte zu achten und seinen eigenen Bedarf kritisch zu hinterfragen. Manche Anbieter achten mittlerweile darauf, dass ihre Produkte leichter repariert werden können und bieten Ersatzteile an.


Haben Sie noch weitere Tipps oder Anregungen, dann schreiben Sie mir an michael.sens@vg-uttenreuth.de

Ihr Michael Sens

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