Die Wärmepumpe

Nachhaltigkeitstipp für September 2021

Ganze 35 Prozent aller CO2 Emissionen entfallen auf den Gebäudesektor, für den überwiegende Teil davon ist die Wärmerzeugung verantwortlich. Dabei werden zwei von drei Heizungsanlagen aktuell noch mit fossilem Gas- und Öl befeuert. Das Einsparpotential beim persönlichen CO2 - Fußabdruck durch das Heizen ist dadurch      besonders hoch. Mit der richtigen

Umrüstung kann man somit  richtig  viel sparen- CO2 und bares Geld.

Die Wärmepumpe: Der aktuelle Shootingstar im Bereich Wärmeerzeugung

Wärmepumpen sammeln die Wärme von Grundwasser, Erde oder Luft und steigern diese durch Verdichtung. So erreicht ein System den Zuwachs von 7 Grad Erdtemperatur auf 45 Grad im Heizungsvorlauf. Für die Verdichtung („Pumpen“) benötigt die Heizung elektrische Energie. Optimalerweise stammt diese aus der hauseigenen Solaranlage.

Dabei haben sich drei verschiedene Wärmepumpentypen etabliert:

  • Grundwasserwärmepumpe: Die Temperatur des Grundwassers unterschreitet auch im Winter selten 10 Grad Celsius und bietet sich daher als Wärmequelle an. Zwei Brunnen sind für Zu- und  Abfluss nötig.
  • Erdwärmepumpe: Um dem Erdboden Wärme zu entziehen, müssen entweder Sonden in die Tiefe gebracht oder breite Kollektoren oberflächennah verlegt werden.Pro Kilowatt Heizleistung werden rund 40 m² Erdkollektor oder 20 m Sondentiefe benötigt.
  • Luftwärmepumpe: Dieses Modell gewinnt selbst aus kalter Außenluft noch Wärme, indem große Mengen davon per Ventilator an einem Wärmetauscher vorbeigeführt werden.

Die wichtigsten Voraussetzungen:

  • Größe der Heizkörper: Da durch die Heizkörper vergleichsweise kühles Wasser fließt, müssen sie größer dimensioniert werden als von Gas- und Ölheizung gewohnt. Die beste Lösung bieten Wand- oder Fußbodenheizungen.
  • Gebäudedämmung: Isolierte Fenster und eine Gebäudedämmung ohne Wärmebrücken sorgen dafür, dass die auf moderaten Temperaturen laufende Wärmepumpenheizung den Wärmebedarf effizient und günstig decken kann.
    Kann die Wärmepumpe auch in Ihrem Altbau in Frage kommen? Jein. Vorher sollte geprüft werden ob Ihre Außenwände, Dach und Fenster die nötigen Dämmwerte besitzen oder nachgerüstet werden muss.

Ob Ihr Haus für die Wärmepumpe geeignet ist, können Sie durch einen Termin bei der Energieberatung (Anmeldung via LRA Fr. Saul, 09131 803 1276) in Erfahrung bringen

Lesen SIe an dieser Stelle im Oktober Wissenswertes über Die Pelletheizung: Der Dauerbrenner 

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